Gestern hat uns jemand ganz empört auf Instagram geschrieben – wie wild das ist, dass Fenja ins Büro mitgehen darf, weil es könnt ja wer allergisch sein oder Angst haben. Zitat: „Find ich nicht sehr inklusiv.“
Die kurze Antwort: 🤷🏽♀️

Aber um das mal klarzustellen:
Dass ich eine Hündin habe, stand in meinen Bewerbungsunterlagen. Auch, dass sie schon drei Jahre Bürohündin war und dass ich sie gern wieder mitnehmen würde. Das war für niemanden eine Überraschung.
Ich wurde beim Bewerbungsgespräch explizit nach ihr gefragt, weil sie nicht mit dabei war (das war sehr lieb!) –
und als klar war, dass ich den Job bekomme und ihn auch gern haben möchte, wurden alle (!) Kolleg:innen befragt, ob das ok für alle ist. Danach haben wir außerdem noch eine Runde durchs Büro gedreht und alle kennengelernt – damit die neuen Kolleg:innen auch wissen, welches Fellmonster Teil des Teams werden soll. Auch der Chef hat natürlich zugestimmt, es wurden Spielregeln vereinbart und Themen wie Versicherung besprochen.
Und jetzt?

Nach knapp sechs Monaten ist Fenja als Feelgood Managerin Teil des Teams, lässt sich gern kraulen, spielt gern, kann sich in Meetings extrem gut benehmen und weiß, wer sich nicht so für sie interessiert – die lässt sie in Ruhe. (Ja, das kann ein Hund lernen.)
Allein die Idee, jemand nimmt ohne Absprache einfach einen Hund mit ins Büro, ohne zu wissen, ob jemand Angst hat oder allergisch ist … wie kommt man auf sowas? 🤷🏽♀️