Was haben wir uns Sorgen um das viel zitierte Auslasten des Hundes gemacht.
Müssen wir ständig mit Fenja interagieren? Uns Suchspiele ausdenken? Jede freie Minute Leckerlis werfen und ein Kommando rufen?
Die Welt der sozialen Medien sagt eindeutig: JA, unbedingt!
Und die echte Welt?
Zeigt ganz klar: Blödsinn.
Gerade in Familien sind Hund mehr als ausgelastet – eher überfordert. Kommt noch Training hinzu (oder einfach der Alltag, der Impulskontrolle erfordert), reicht das.
Erfahrene Hundetrainer:innen bestätigen das – es ist ja auch logisch.

So sah Fenja gestern Abend nach einem morgendlichen Stadttraining (1h) und unserem Alltag aus – bestehend aus Familie, Kinder, Besuch der Oma, Spielen im Garten.
Ein Hund, der wirkt, als fehle es ihm an Auslastung, ist meistens einfach nur überdreht und weiß nicht, wann er genug ist – wie ein kleines Kind. Hatten wir anfangs auch, so ist es viel entspannter für alle. Ja, auch für Fenja.
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Hier geht es nicht um spezielle Arbeitsrassen – die brauchen tatsächlich was anderes als ein klassischer Familienhund.
23.4.2023